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Wählt die Stürmerin der Saison!

geschrieben von – 24. Juli 2007, 10:44 Uhr | 1.379 Leser5 Kommentare

Nach Torhüterin, Abwehrspielerin und Mittelfeldspielerin ist es nun an Euch, die Stürmerin der Saison zu wählen. Wie schon bei den beiden Abstimmungen zuvor, bieten wir Euch in alphabetischer Reihenfolge acht Spielerinnen zur Auswahl an, die beiden Bestplatzierten nehmen später an der Wahl zur Spielerin der Saison teil. Ihr könnt bis Dienstag, 31. Juli, 12.00 Uhr, abstimmen!

Nina Aigner (Bayern München)
15 Tore in 17 Spielen lautete in der abgelaufenen Saison die Bilanz von Nina Aigner. Die routinierte österreichische Nationalspielerin war eine der Schlüsselfiguren für den respektablen vierten Platz, den das Team am Saisonende belegte. In Freiburg machte sie mit zwei Treffern den Auswärtssieg perfekt, auch im Heimspiel gegen den HSV bestach sie durch Torgefahr und Entschlossenheit. Ein tolles Solo im Spiel bei Turbine Potsdam wurde nicht mit einem Tor belohnt, vielleicht wäre sonst am Ende sogar Platz 3 in Reichweite gewesen.

Anna Bornhoff (TSV Crailsheim/Turbine Potsdam)
Die 25-jährige Studentin der Sportökonomie startete furios in ihre zweite Saison in Crailsheim. Mit sieben Toren in den ersten sieben Spielen lag sie zwischenzeitlich auf Platz 2 in der Torschützinnenliste. Am Ende brachte sie es auf elf Treffer und hatte somit großen Anteil am Höhenflug und überraschend guten Abschneiden des Aufsteigers. Sie hinterlässt im Spiel der Crailsheimerinnen eine große Lücke, die es zu schließen gilt. Bei ihrem neuen Verein soll sie die jungen Spielerinnen führen.

Inka Grings (FCR 2001 Duisburg)
Wenn der „Sturmtank“, wie sie der FCR 2001 Duisburg auf seiner Website nennt, wegen Suspendierung und Verletzung nicht acht von 22 Saisonspielen verpasst hätte, hätte Birgit Prinz wohl ernsthafte Konkurrenz im Kampf um die Torjägerinnenkrone bekommen. Bei ihren 14 Auftritten, sechs in der Vorrunde und acht in der Rückrunde, stellte Grings ihren Torriecher gleich mehrfach unter Beweis. Beim 12:0-Sieg gegen Absteiger Brauweiler-Pulheim gelangen ihr im März sogar sechs Treffer in einem Spiel.

Charline Hartmann (SG Essen-Schönebeck)
An der Essener Stürmerin Charline Hartmann scheiden sich gelegentlich die Geister. Doch Fakt ist: 18 Tore schießen in Deutschland nicht viele Bundesligaspielerinnen. Immer wieder erkämpft sich die 21-Jährige Torchancen und versteht ihren Körper geschickt einzusetzen. In Crailsheim sorgte sie binnen 15 Minuten mit zwei Treffern für die Entscheidung, beim turbulenten 3:3 im Auswärtsspiel gegen Turbine Potsdam war sie ein steter Unruheherd. Im Heimspiel gegen Rheine gelangen ihr sogar vier Treffer.

Anja Mittag (Turbine Potsdam)
Zunächst schien für Anja Mittag alles schief zu laufen, was nur schief laufen kann. Erst der verkorkste Schweden-Aufenthalt mit Innenbandanriss im Knie, dann die nicht erteilte Spielgenehmigung für die Hinrunde. Doch mit umso mehr Elan ging es ins Jahr 2007. Ein verwandelter Foulelfmeter gegen Essen-Schönebeck läutete ihre gelungene Rückrunde ein. Ingesamt erzielte Mittag sieben Treffer, darunter etwa zwei frühe Tore beim Auswärtssieg in Crailsheim. Auch in der DFB-Elf gehört sie 2007 zu den bisher besten Spielerinnen.

Birgit Prinz (1. FFC Frankfurt)
Mit 28 Treffern wurde die siebenfache deutsche Meisterin nach 1997, 1998 und 2001 zum vierten Mal Torschützenkönigin. In der abgelaufenen Saison bestach sie nicht nur durch ihre Tore, sondern auch durch ihre vorbildliche Einstellung und ihren Kampfeswillen, mit dem sie die Mitspielerinnen auch in schwierigen Situationen immer wieder mitriss, wie etwa im Heimspiel gegen den Hamburger SV, wo sie unermüdlich rackerte und dafür sogar ein Sonderlob des Trainers erntete.

Shelley Thompson (Hamburger SV/VfL Wolfsburg)
Obwohl die zur neuen Saison nach Wolfsburg wechselnde Shelley Thompson wegen einem Bänderrisses im Sprunggelenk nicht alle Saisonspiele bestreiten konnte, erzielte die Torschützenkönigin von 2005 16 Saisontreffer und somit fast die Hälfte aller HSV-Tore. Im letzten Heimspiel erzielte sie beim 4:0 gegen Rheine noch einmal drei Treffer, beim 5:1-Auswärtssieg in Freiburg gelang ihr in der zweiten Halbzeit binnen 13 Minuten ein lupenreiner Hattrick. Ihr nächster Treffer wird der 100. ihrer Bundesligakarriere werden.

Petra Wimbersky (1. FFC Frankfurt)
Im vergangenen Sommer von Potsdam nach Frankfurt gewechselt, fasste die 24-Jährige in der neuen Umgebung schnell Fuß. 21 Treffer erzielte sie im Saisonverlauf, gleich drei davon beim 3:0-Heimsieg im Spitzenspiel gegen Duisburg, der das Tor zur Meisterschaft weit aufstieß. Auch im DFB-Pokalendspiel war sie wieder mal zur Stelle, wenn es darum ging, die wichtigen Tore zu erzielen. Mit kühlem Kopf und höchster Präzision versenkte sie den entscheidenden Elfmeter und sicherte ihrem Team somit das Double.

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Schlagwörter:
Markus Juchem

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5 Kommentare »

  • Laura sagt:

    Definitiv Birgit Prinz. Ohne sie wären einige Spiele des FFC garantiert anders ausgegangen.

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  • werkselfe sagt:

    was ich äußerst interessant finde: es stehen 8 spielerinnen zur auswahl – und davon sind ganze 3 z.z. im nationalkader …

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  • Detlef sagt:

    @Werkselfe,
    die Namen hat auch nicht Frau Neid ausgesucht!!! Sonst würden hier andere stehen!!!

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  • jule sagt:

    wobei mir eine nationalspielerin fehlt die über die hälfte der tore in ihrem verein geschossen hat und wahrscheinlich noch die hälfte der anderen vorbereitet hat…

    und ich dachte anna bornhoff wäre mittelfeldspielerin, so stand es zumindest in der pressemitteilung bei turbine oder?

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  • Dr. Helmut Pichler sagt:

    Eindeutig Birgit Prinz als “PRIMA- BALL-ERINA (nicht nur wegen der Torjägerinnen-Krone!) und als Zweitbeste: Nina AIGNER, ohne deren Tore FC Bayern München n i c h t als 4. Team abgeschlossen hätte. München war d i e Überraschung der Saison (besonders im Frühjahr!)

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