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Große Begeisterung bei Bremer Mädchenfußball-Tag

Von am 16. Juli 2007 – 3.09 Uhr 1 Kommentar

funday_kleinfeld.jpgNeu sind die Fun-Days für fußballbegeisterte Mädchen nicht. Wie schon im Vorjahr bietet der Sponsor an 15 Terminen bundesweit einen Fußball-Parcours an. Dort können die talentiertesten Mädchen ein Trainingswochenende mit Bundestrainerin Silvia Neid und U-19-Trainerin Maren Meinert gewinnen können.

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Doch die diesjährige Resonanz hat in Bremen die Erwartungen bei weitem übertroffen.

So fanden sich am Sonntag auf dem Trainingsgelände von Werder Bremen etwa 1.000 Mädchen ein, fast zehnmal so viel wie im Vorjahr.

Und so freute sich Werders Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer: „Das Interesse ist riesig und zeigt, dass wir mit unserer Entscheidung, uns im Frauenfußball zu engagieren, den richtigen Schritt gemacht haben.“

Die Bremer nutzten die Gelegenheit, ihre Mannschaft einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. „Sie haben die einzelnen Mitmachstationen betreut. Das haben sie toll gemacht“, so Fischer.

Auch beim Bremer Fußball-Verband (BFV), dem kleinsten innerhalb des DFB, war man mehr als zufrieden. „Ich habe bereits von so vielen Personen eine positive Rückmeldung bekommen. Vor allem die enorme Teilnehmerzahl ist ein Riesenerfolg“, so BFV-Präsident Dieter Jerzewski.

Newcomer versuchen sich an zahlreichen Stationen

Die interessierten Teilnehmerinnen, die zu rund 60 Prozent noch keinem Fußballverein angehörten, konnten beim Schnuppertraining, Torwandschießen, Torschuss-Geschwindigkeitsmesser, Zielpassen, Dribbel-Parcours und vielen weiteren Stationen ihr Talent unter Beweis stellen. „Ich freue mich, dass die Mädchen die Chance wahrnehmen und sich einfach mal mit viel Spaß beim Fußball ausprobieren“, freute sich auch Werder-Trainerin Birte Brüggemann.

Auch die Kleinfeldturniere für D-, C- und B-Juniorinnen stießen auf großen Anklang. 30 Mannschaften aus 16 Vereinen in Bremen und Bremerhaven nahmen teil, den Gewinnern winkten Eintrittskarten für Werder-Heimspiele.

Prominenter Besuch von Sarah Günther

Höhepunkt des „Alpro Soya Fun Days“ war der Besuch der in Bremen geborenen Nationalspielerin Sarah Günther. Zwei Stunden lang stand sie für Fragen und Autogrammwünsche zur Verfügung.

„Das ist toll, was hier auf die Beine gestellt wurde. Es macht richtig viel Spaß, heute hier zu sein“, so Günther über die neuen Frauenfußball-Impulse in ihrer Heimatstadt.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

1 Kommentar »

  • Detlef sagt:

    Da wird nicht gekleckert, sondern richtig geklotzt!!! Hoffentlich ist das nicht nur so ein PR-Gag in der Hansestadt, sondern ein echtes Bekenntnis für den Frauenfußball!!!

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