Überraschendes Comeback von Malin Moström

Von am 27. Juni 2007 – 13.05 Uhr 2 Kommentare

malmos2006.jpgIm vergangenen Winter erklärte sie ihren Rücktritt, doch nun ist sie wieder zurück: Malin Moström wird heute Abend beim Spiel zwischen Umeå IK und QBIK im Kader des Meisters stehen und in ihr vertrautes Trikot mit der Nummer 6 schlüpfen.

Hintergrund: Aufgrund der Verletzungen von Hanna Ljungberg und Johanna Frisk überredete man die 31-jährige Mittelfeldspielerin zum Blitz-Comeback.

Moström erhält einen Vertrag bis zum 12. Juli. Eine kurze, aber wichtige Zeitspanne, in der gleich fünf Partien in der schwedischen Meisterschaft zu bestreiten sind. „Das war das Beste, was Umeå passieren konnte. Wir wissen, welche fantastischen Qualitäten sie besitzt und welch ein großes Herz sie für die Mannschaft hat“, so Trainer Andrée Jeglertz.

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Moström selbst erklärt: „Nachdem mir mein Arbeitgeber grünes Licht gegeben hat, fiel mir die Entscheidung nicht schwer. Das wird sicherlich lustig und spannend und es handelt sich ja nur um eine kurze Zeit. Ich werde tun, was ich kann, um meinem Verein zu helfen.“

Bereits am Dienstag bestritt sie mit dem Team das erste Training seit ihrem Rücktritt. Von Beginn an wird Moström gegen QBIK wohl nicht spielen, sondern zuerst einmal auf der Bank Platz nehmen.

„Ich rechne nicht unbedingt mit einem Einsatz“, sagt sie. Eine dauerhafte Fortsetzung ihrer Karriere schließt Moström aus: „Nein, ich habe schon die richtige Entscheidung getroffen.“ Doch wer weiß, denn der Appetit kommt ja bekanntlich beim Essen. 😉

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

2 Kommentare »

  • Mosan sagt:

    Wohooo! Mosan is back!!! Freut mich, dass sie nochmal die Stiefel schnürt für Umea. Jetzt muss nur noch jemand den Notstand für die schwedische Nationalmannschaft deklarieren, damit wir sie auch in China bewundern dürfen. 😉

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  • Es sieht derzeit wohl nicht danach aus, dass aus der zeitweiligen Rückkehr ein richtiges Comeback wird. Dem schwedischen Fernsehsender TV 4 sagte sie jetzt: „Das war’s!“ Der schwedische Nationaltrainer Thomas Dennerby habe zwar ein Gespräch mit ihr geführt, aber sie wisse, was es bedeutet, eine Weltmeisterschaft zu spielen. Ihre Entscheidung vom Dezember habe sie auch nicht bereut:

    Artikel bei sydsvenskan.se

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