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Wählt die beste Torhüterin der Saison!

Von am 22. Juni 2007 – 0.19 Uhr 13 Kommentare

Wie gestern bereits angekündigt, geht es heute also los mit der Wahl zur Spielerin der Saison! Beginnen wollen wir mit den Torhüterinnen. Womensoccer.de stellt Euch in alphabetischer Reihenfolge die fünf Kandidatinnen vor, die zur Auswahl stehen. Die Umfrage läuft bis Freitag, 29. Juni, 12.00 Uhr.

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Nadine Angerer (Turbine Potsdam)

Die Saison 2006/2007 war für Turbine Potsdam eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Nach einer aus Turbine-Sicht verkorksten Hinrunde steigerte man sich und blieb in der zweiten Saisonhälfte ungeschlagen. Torhüterin Nadine Angerer war eine der Spielerinnen, die im Saisonverlauf noch am ehesten durch ihre Konstanz bestach. So war sie etwa bei der 1:2-Heimspielniederlage gegen Meister 1. FFC Frankfurt die beste Potsdamerin, beim 3:0-Heimsieg gegen den SC Freiburg präsentierte sie sich ebenfalls in Topform und parierte zudem einen Handelfmeter. Ihre Vertragsverlängerung in Potsdam hatte Signalwirkung, auch vom Prüfungsstress ließ sie sich nicht aus der Ruhe bringen. In der Nationalmannschaft feierte sie im EM-Qualifikationsspiel gegen die Niederlande beim 5:1-Erfolg zudem ein gelungenes Comeback.

Marisa Brunner (SC Freiburg)

Nicht umsonst wurde Freiburgs Torhüterin Marisa Brunner in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal nach 2005 zur Schweizer Fußballerin des Jahres ausgezeichnet. Nach einem holprigen Start gewöhnte sie sich immer besser an das neue Team und die neue Liga. Lange musste sie mit den Breisgauerinnen gegen den Abstieg kämpfen, doch gerade in den wichtigen Spielen zeigte sie ihre besten Leistungen. Etwa beim 4:0-Heimsieg gegen Heike Rheine, als sie beim Stand von 1:0 gegen Dyanne Bito mit einem tollen Reflex den Ausgleich verhinderte. In der zweiten Halbzeit parierte sie sogar noch einen Elfmeter, ein Kunststück, das ihr auch in der Nationalmannschaft im EM-Qualifikationsspiel gegen die Niederlande noch einmal gelang. Auch menschlich hat die 24-Jährige einen Sprung nach vorne gemacht, wie sie selber meint.

Ursula Holl (1. FFC Frankfurt)

Erst durch die schwere Knieverletzung von Silke Rottenberg wurde Ursula Holl zur zwischenzeitlichen Nummer 1 in Frankfurt. Als Bankdrückerin wurde sie ins kalte Wasser geschmissen und löste die Aufgabe mit Bravour. Ob in der Bundesliga, wo sie etwa beim 1:1-Unentschieden gegen Turbine Potsdam einen platzierten Schuss von Conny Pohlers glänzend parierte, oder dem Highlight des DFB-Pokalfinales, wo sie mit zwei gehalten Elfmetern dem 1. FFC Frankfurt zum sechsten Pokalsieg verhalf – Holl war immer voll auf der Höhe, wenn ihre Leistung gefragt war. Gegen Frankreich und Dänemark kam sie zudem zu ihren ersten beiden Länderspieleinsätzen. Gegen Dänemark zeigte sie in der ersten Halbzeit beim Herauslaufen in einer Eins-gegen-Eins-Szene ihr ganzes Reaktionsvermögen.

Stefanie Löhr (SG Essen-Schönebeck)

Stefanie Löhr von der SG Essen-Schönebeck kann ebenfalls auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken. Die 27-Jährige, seit 2003 in Diensten der Essenerinnen, wusste mehr als einmal mit ihren Reflexen zu gefallen. Gleich beim überraschenden 3:2-Auftaktsieg gegen Vorjahresmeister Turbine Potsdam bot die Torhüterin eine glänzende Partie. Beim 2:4 in Duisburg sorgte Löhr dafür, dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel, als sie etwa einen Schuss von Fatmire Bajramaj sehenswert aus dem Winkel fischte. Ihre beste Partie zeigte Löhr beim torlosen Remis in Hamburg, als sie ein ums andere Mal klarste Torchancen vereitelte und ihre Gegnerinnen mit ihren Paraden schier zur Verzweiflung brachte. Mal klärte sie per Fuß gegen Tanja Vreden, mal holte sie einen Schuss von Silvia Lone Saländer aus der Ecke und auch Anna Blässe scheiterte aus kurzer Distanz an der an diesem Tage unüberwindlichen Torhüterin.

Bianca Weech (Hamburger SV)

Die HSV-Torhüterin gehört zu den Unterschätzten ihrer Zunft. Der 22-Jährigen gelang im Saisonverlauf gleich mehrfach der Beweis ihrer Klasse. So etwa im Heimspiel gegen den FCR 2001 Duisburg zum Abschluss der Hinrunde, als „Weechy“ nicht nur einen Foulelfmeter von Inka Grings parierte, sondern auch sonst einen glänzenden Tag erwischte. Bei der Heimniederlage gegen Bayern München sorgte sie mit ihren glänzenden Paraden vor allem in der Schlussphase dafür, dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel. Beeindruckend war ihre Leistung dann noch einmal im Gastspiel beim Meister 1. FFC Frankfurt. Bei der knappen 1:2-Niederlage brachte Weech die Frankfurter Stürmerinnen vor allem in der ersten Halbzeit mit ihren Reflexen zur Verzweiflung. Bei den beiden Gegentreffern in Halbzeit zwei war sie machtlos.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

13 Kommentare »

  • Sandra sagt:

    Entschuldigung, aber wo ist hier eine Ulrike Schmetz?!? – die sogar im DFB-Aufgebot ist?!?!? Finde Artikel mit persönlichen Meinungen unpassend!

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  • Fuxi sagt:

    Dass in die Nationalmannschaft nicht immer die Besten berufen werden, kann man an der Personalie Inka Grings ablesen. Von daher hat sowas wenig Aussagekraft. Beispiel Weech: Rinkes ist U21-Nationalspielerin, Weech wurde noch nicht mal für eine U nominiert – und trotzdem ist sie von beiden die Stärkere und Beständigere.

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  • Stefanie sagt:

    @Sandra

    Für persönliche Meinungen komme ich doch in ein Blog, finde ich viel spannender so.

    Meine Wahl fällt auf Nadine Angerer, die den Turbinen in der schwierigen Zeit ein starker Rückhalt war und entscheidenden Anteil an der guten Rückrunde hat.

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  • Uli-Fan sagt:

    Also da habt ihr Euch jetzt selber disqualifiziert! Die Spielführerin und Nationaltorfrau Uli Schmetz nicht zu nomminieren ist nicht ok.
    Der FCB hat mit die Beste Abwehr der Liga und Uli ist das Herzstück davon.

    Weech und Brunner kassierten dagegen Tore in Massen…

    Naja, gelaufen. Bin mal gespannt, wen ihr sonst vom FCB nomminiert…

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  • Detlef sagt:

    Gute Torfrauen gibt es in Deutschland wie Sand am Meer!!!
    Hier fehlen auch noch STEPHANIE ULLRICH, und Kerstin Wasems!!!
    Und wo ist Kathrin Längert??? Sie ist mit Duisburg immerhin Vizemeister & Vize-Pokalsieger geworden!!!
    Auch wenn sie die Rückrunde nicht spielen konnte, so hat Silke Rottenberg aber in der Hinrunde gut agiert!!!
    @Uli-Fan,
    Torfrauen sind auch von der Leistung ihrer Vorderleute abhängig!!!
    Wenn es da nicht stimmt, kann auch eine gute Torfrau selten etwas bewirken!!! Hamburg und Freiburg habe sicher nicht die besten Abwehrreihen, aber durchaus gute Torhüterinnen!!!
    Die Bayern-Ladys haben es da besser!!! Eine gute Torfrau, und gute Abwehrspielerinnen. Deshalb stehen sie in der Tabelle auch vor Hamburg und Freiburg!!!
    Ich habe natürlich auch für NADZE gestimmt, denn sie hat eine tolle Saison gespielt!!! An ihr lag es sicher nicht, dass TURBINE die Hinrunde vergeigt hat!!! Wie Markus schon schrieb, hat ihre Vertragsverlängerung wieder Ruhe ins Team gebracht!!!

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  • Jonos sagt:

    Hallo Uli-Fan,

    ich finde die Kandidatenliste in Ordnung! Deine Kritik zu Bianca Weech ist nicht gerechtfertigt! Der HSV hat in der abgelaufenen Spielzeit auch nur 34 Gegentore kassiert. Einige der Tore gehen noch nicht einmal auf das Konto von Bianca, da sie nicht in allen Spielen zwischen den Pfosten stand. Weechy hat in allen Spielen, die ich gesehen habe super gehalten.
    Gruß
    Jonos

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  • Bernhard sagt:

    @Detlef: „Gute Torfrauen gibt es in Deutschland wie Sand am Meer!!!“
    Zu Scherzen aufgelegt? Torfrauen sind zumeist die Schwachpunkte in den Teams. Ok, vor ein paar Jahren war es noch viel krasser, es wird besser.

    Leider ist für mich niemand dabei den ich wählen könnte. Mein Favorit ist Uli Schmetz. Einerseits weil ich sie oft gesehen habe und sie fast immer besser als ihr Gegenüber hielt. Andererseits weil sie eine Führungsperson innerhalb des Teams ist.

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  • Uli-Fan sagt:

    Es gewinnt diejenige mit der grössten Fangemeinde und nicht die Beste. Bzw. diejenige, deren Vereine die Wahl unterstützen. So wie es der SC Freiburg über seine Homepage macht…

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  • HSVSunny sagt:

    Moin,

    ich habe für Stefanie Löhr gevotet.

    Persönlich halte ich Weechy für noch besser, aber das kann auch meine Rosarote Brille sein, die sie für besser hält und ich finde es nicht fair, wenn man Spielerinnen der eigenen Mannschaft wählt.. Ist aber nur meine persönliche Meinung 😉

    Ich kann nur ein Fazit aus den Partien ziehen, die ich gesehen habe und das waren alles nur die Partien vom HSV.

    Und als ich überlegte, wer die beste Leistung gebracht hatte, musste ich sofort an das 0:0 zwischen der SG Essen-Schönebeck und dem HSV denken, welches hier auch in den Kriterien genannt wurde, als Stefanie Löhr die komplette Mannschaft des HSV zur Verzweiflung brachte mit ihren sehr, sehr guten Paraden. Ohne sie hätte der HSV das Spiel mit mindestens 2 Toren gewonnen.

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  • @Uli-Fan

    Nur zur Information: wir haben die betreffenden Vereine alle über diese Wahl informiert.

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  • Detlef sagt:

    @Bernhard,
    Deine Kritik an den deutschen Torfrauen, kann ich absolut nicht nachvollziehen!!!
    Sicher macht jede mal einen Fehler,sonst würden ja auch kaum Tore fallen!!! Aber im internationalen Maßstab, hat Deutschland sicher die größte Breite an KLASSE-TORFRAUEN!!!
    In welchem Team, ist die Torfrau denn der Schwachpunkt gewesen??? Außer Brauweiler,wo aber die gesamte Mannschaft nicht erstligareif war, kann ich mich nicht erinnern!!!

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  • giggerl sagt:

    Sorry, aber in der Bundesliga spielen 12 Vereine und es gibt auch 12 Torhüterinnen.
    Warum wird es hier auf 5 beschränkt, kann es nicht nachvollziehen, warum eine Schmetz und eine Ullrich fehlen.
    Finde daher diese Abstimmung absolut daneben!!

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  • Maik sagt:

    giggerl mal ehrlich ne Ullrich hat in der Rückrunde kaum gespielt und war nur verletzt! Ne Schmetz hat nicht o konstante Leitstungen wie diese 5 gebracht und nun die Nominis sind absolut korrekt!!!!!
    Ich habe für Steffi Löhr gewählt die diese Saison absolut sich um 100% gesteigert hat! Allein die Spiele Potsdam Frankfurt und HSV waren absolut klasse!!

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