Stimmen zum Pokalfinale

Von am 27. Mai 2007 – 9.35 Uhr

Berlin – Womensoccer.de hat rund um das DFB-Pokalfinale zwischen dem 1. FFC Frankfurt und dem FCR 2001 Duisburg einige Stimmen gesammelt.

1. FFC Frankfurt

Uschi Holl: „Das ist der schönste Abschied, den man sich vorstellen kann. Wir haben uns schon vorher über ein mögliches Elfmeterschießen unterhalten, aber wer hätte gedacht, dass es dazu kommt? So etwas hat es ja schon lange nicht mehr gegeben.“

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Birgit Prinz: „Wir haben unsere Elfmeter sicher verwandelt und unsere Torhüterin hat gut gehalten. Es war wieder einmal Zeit, den Pokal zu gewinnen. Es war kein schönes Fußballspiel, bei uns lief nicht viel. Zum Schluss hat die glücklichere Mannschaft gewonnen.“

Hans-Jürgen Tritschoks (Trainer): „In so einem Spiel zählt letztlich nur das Ergebnis, nichts anderes. Aufgrund der Verletzungen war Duisburg wie ein angeschossenes Tier und deswegen besonders gefährlich. Beim Ausgleich haben wir auf der rechten Seite den Gegner nicht unter Druck gesetzt und auf der linken Seite geschlafen. Die zweite Halbzeit war ausgeglichen, aber ich würde nicht sagen, dass das glücklichere Team gewonnen hat.“

FCR 2001 Duisburg

Annike Krahn: „Insgesamt haben wir ein super Spiel gezeigt. Den frühen Rückstand wollten wir vermeiden, aber wir sind danach gut ins Spiel zurückgekommen. In der zweiten Halbzeit waren wir überlegen, haben aber unsere Torchancen nicht verwertet. Elfmeterschießen ist dann immer eine Lotterie. Die Niederlage passt zu unserer gesamten Woche.“

Thomas Obliers (Trainer): „Die Frankfurter können sich glücklich schätzen, dass sie gewonnen haben. Wir hatten in der zweiten Halbzeit genug Chancen, das Spiel vorzeitig zu entscheiden. Wenn ich sehen, was uns in den letzten Wochen alles widerfahren, dann scheint jemand etwas gegen uns zu haben. Die vielen Verletzungen und dann noch der kaputte Bus, mit dem wir fast einen Unfall gebaut hätten.“

Ferdi Seidelt (Vorsitzender): „Unsere Mannschaft hat heute an der Leistungsgrenze gespielt. Es gab keinen einzigen Ausfall, im Gegenteil, alle haben am oberen Limit agiert und toll gekämpft.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.