Wie Turbine mehr Zuschauer für den Frauenfußball begeistern will

Von am 19. Mai 2007 – 21.51 Uhr 1 Kommentar

Durch eine regionale Partnerschaft mit den drei Kommunen Teltow, Stahnsdorf und Kleinmachnow will Turbine Potsdam neue Zuschauer zum Frauenfußball bringen. Doch durch das am vergangenen Mittwoch unterzeichnete Abkommen soll auch das Umland profitieren.

„Wir wollen die Menschen im Potsdamer Umland für unsere 1. und 2. Mannschaft begeistern“, so Turbine-Geschäftsführer Bernd Kühn in einem Artikel der „Märkischen Allgemeinen“. Präsident Günter Baaske spricht von einer „Win-Win-Situation“, von der beide Seiten profitieren können. Mit verstärkten Plakataktionen in den drei Kommunen sollen neue Fankreise erschlossen und neue Möglichkeiten der Vermarktung erschlossen werden.

Impulse für das Umland

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Die Städte in der Region hoffen auf neue Impulse für die eigenen Frauenfußball-Mannschaften. „In den ersten Jahren haben wir kaum jemanden für unsere Mädchen- und Frauenmannschaften gefunden. Doch nun überlegen wir, ob wir zusätzliche Einheiten einrichten, da der Andrang so groß ist“, so Michael Grunwaldt, Präsident vom RSV Eintracht 1949 und zukünftiger Turbine-Botschafter. Zudem hoffe man, dass gelegentlich auch einmal einige der Potsdamer Topspielerinnen beim eigenen Training vorbeischauen.

Darüber hinaus soll ein Turbine-Fantreff ins Leben gerufen werden, wo etwa zusammen Fußballspiele angeschaut werden können. Dort könnte auch ein Ticketvorverkauf stattfinden. Neben der Kooperation mit Teltow, Stahnsdorf und Kleinmachnow sind weitere Partnerschaften geplant, laut Baaske unter anderem eine mit der Stadt Beelitz.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

1 Kommentar »

  • schmidt sagt:

    Gibt es den Masterplan…………………….?

    Wer ernten will, muß auch säen!
    Alle positiven Ideen, die auf breite Zustimmung treffen und kontinuierlich in die Tat auch umgesetzt werden, bringen den gesamten Ladies-Fußball voran und machen ihn bekannter.
    Einzelaktionen des 1. FFC Turbine Potsdam sind wie in einem Mannschaftsspiel interessant und hoffentlich wirkungsvoll, aber
    was ich absolut vermisse, ist eine klare offene tatkräftige Analyse in jedem Club:
    – was ist bis dato erreicht worden?
    – was bietet jeder individuelle Club?
    – welche verschiedenen realistischen Möglichkeiten gibt es überhaupt?
    – wo könnten die Clubs eigentlich noch stärker und besser zusammenarbeiten?
    – wie könnte das Sportsponsering verstärkt werden?
    – wie kommen die Clubs zu mehr Mitgliedern?
    – wie ist die Präsenz in den Medien?
    – welche Ziele und Erwartungen haben der Club, die Spielerin, der Fan, der Sponsor, die Medien?

    Es gibt m.E. noch keinen Masterplan.
    Kleine Schritte bringen uns zunächst auch voran.

    Glückauf
    schmidt

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