USA: Ganz in Pink für eine gute Sache

Von am 15. Mai 2007 – 12.36 Uhr

Beim 6:2-Sieg der USA gegen Kanada am vergangenen Samstag gab es ein Novum in der Geschichte des U.S.-Frauenfußballs.

In Frisco/Texas liefen alle Spielerinnen der U.S.-Nationalmannschaft in speziell angefertigten pinkfarbenen Trikots auf.

Um mit dieser Aktion ein wichtiges Thema der Gesundheitspolitik zu unterstützen.

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Brustkrebs ist in den USA nicht nur die zweithäufigste Krebsart neben Hautkrebs, sondern nach dem Lungenkrebs auch die zweithäufigste Todesursache bei Frauen. Durch die ungewöhnliche Aktion wollten die U.S.-Fußballerinnen das Bewusstsein für die Krankheit in der Öffentlichkeit schärfen.

Die Trikots, die von den Spielerinnen im Spiel getragen und anschließend handsigniert wurden, können noch bis zum morgigen Mittwoch auf der Internet-Seite des U.S.-Verbands ersteigert werden.

Der Erlös aus diesen Auktionen sowie aus dem Verkauf von T-Shirts, Caps und anderen Artikeln im Stadion sowie über die Website kommt ebenfalls der Forschung, Erziehung und Öffentlichkeitsarbeit rund um das Thema Brustkrebs zugute.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.