Lockeres 6:0 in Wales

Von am 10. Mai 2007 – 19.47 Uhr 1 Kommentar

Birgit PrinzDrei Mal Birgit Prinz (8., 20. und 87. Minute/ Foto), Kerstin Stegemann (45.), Kerstin Garefrekes (81.) und Martina Müller (85.) sorgten heute im walisischen Haverfordwest mit ihren Treffern für einen standesgemäßen, aber letztlich nur wenig überzeugenden 6:0-Erfolg in der zweiten EM-Qualifikationspartie der deutschen Mannschaft. Dabei wurde ein eklatanter Klassenunterschied erkennbar – wir könnten uns also durchaus so kurz fassen, wie es heute der Wolfsburger Männer-Trainer Klaus Augenthaler gemacht hat.

Machen wir aber nicht, zumal Bundestrainerin Silvia Neid die Fernsehzuschauer nach dem Spiel auch noch zum Schmunzeln brachte. Im Laufe des Abends folgt wie immer eine Spielanalyse. In der wir übrigens gerne schon auf Kommentare eingehen, die Ihr hier hinterlassen könnt.

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1 Kommentar »

  • schmidt sagt:

    Kontrollierte+konstruktive Kritik kann auch Segen bringen! Wer glaubt sich bei den gezeigten Leistungen gegen ein zweitklassiges Team aus Wales Haverfordwest jetzt schon zufrieden auf die eigene Brust klopfen zu können, sollte die gezeigten Leistungen unserer Spielerinnen und den verbalen Kommentar unserer Nationaltrainerin Silvia Neid kritischer betrachten.
    Unsere gewandte Torlady und auch unsere sympthischen Abwehrladies wurden in keinster Weise gefordert und können deshalb nicht im beurteilt werden. Die Torflut von Birgit Prinz darf bitte nicht darüber hinwegtäuschen, dass leider für mich unübersehbar ist, dass leider das Spiel der Deutschen einseitig meist auf Birgit Prinz zugeschnitten scheint, deshalb leichter auszurechnen ist. Birgits Zweikampfstärke und Schnelligkeit führte oft immer spielenscheidend zum Erfolg, aber durch Birgits ständige Eigensinnigkeit wird das eigentliche wirksamere trickreiche Zusammenspiel mit und unter ihren kessen Sturm- und Mittelfeldladies deshalb unterbunden. Das individuelle und richtige Leistungsvermögen ist absolut bei jeder Nationalspielerin vorhanden, wird aber nicht konsequent abgerufen, weil verabredete, kontrollierte, klare, wechselnde ,einfache und schnelle Spielzüge vor und in dem gegnerischen Strafraum von Silvia Neid nicht eingefordert und erwünscht scheinen. Kreatives Spiel, was Renate Lingor in anderen Spielen schon zeigte, entsteht wenn das Paßspiel sicherer, schneller, präziser und fehlerloser funktioniert. Das schafft dann die notwendigen Räume und das nötige Selbstvertrauen kreativer und erfolgreicher die Mitspielerinnen in Richtung ihrer Laufwege konsequent zielgerichtet anzuspielen.
    Anja Mittag in der Spitze ist eine absolute Bereicherung. Auch Isabel Kerschowski deutete durch ihre Schnelligkeit, wie unser Spiel sich noch verbessern könnte. Eine richtige Überlegung sollte Silvia Neid dahingehend anstellen, richtigerweise paarweise erfolgreiche Spielerinnen im Team einzusetzen, die in den Clubs bereits immer wieder Tore am Fließband schießen, kreative Kombinationen und Verwirrungen bei der gegnerischen Verteidigungen produzieren. Ein solcher Gegner muß einfach noch klarer vom ganzen Team ins Wanken gebracht und besiegt werden.

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