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Erfolgreiches Länderspieldebüt für Monika Staab

Von am 24. April 2007 – 15.14 Uhr 2 Kommentare

staab_bahrain.jpgDie Arbeit von Monika Staab im Königreich Bahrain trägt offenbar Früchte.

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Bei ihrem Länderspieldebüt am Sonntag in Male, der Hauptstadt der Malediven, feierte die Frankfurter Ex-Trainerin mit ihrem Team einen unerwartet hohen Erfolg gegen die Gastgeber.

Doch der Anspruch von Verbandsvizepräsident Scheich Ali Al Khalifa geht über einzelne Erfolge hinaus: Bahrain will so schnell wie möglich Aufnahme in die Weltrangliste finden.

„Ein grandioser Erfolg. Mit einem so hohen Resultat habe ich gar nicht gerechnet“, meinte Sawsan Taqawi, Pressesprecherin von Sportminister Scheich Fawaz Al Khalifa und Mitglied des Frauenausschusses beim Fußballverband, nach dem 7:0 (3:0)-Erfolg Bahrains auf den Malediven.

Die Einstellung des Teams war für Staab nicht übermäßig schwer, angesichts des außergewöhnlichen Ehrgeizes der Mädchen. Yasmin Foad schoss ihr Team bereits in der ersten Minute in Führung. Scheichin Zain Al Khalifa erhöhte zum Pausenstand (25., 30.), während ihre Schwester, Scheichin Nouf zwischen den Pfosten dem Team Sicherheit verlieh. Nach der Pause erhöhten Reem Al Hashimi (48., 59.), Fatima Mohamed (65.) und Spielführerin Alia Al Mudhaki mühelos auf 7:0 (78.).

Staab-Gastspiel live im Fernsehen

Das nationale Fernsehen der Malediven übertrug das Gastspiel der Gäste aus der Wüste beim Weltranglisten-124. live. Auf der Suche nach einem passenden Länderspielpartner waren die Malediven als geeignet empfunden worden.

Am Mittwoch gibt es die zweite Partie in Male. „Für Anfang Mai sind zwei weitere Spiele in und gegen Singapur, die Nummer 99 der Weltrangliste, in Planung“, stellt Taqawi in Aussicht. Bisher ist Bahrain in der Weltrangliste mangels Punkten noch nicht geführt.

Die Weltrangliste ist für die Bahrainer Prestigesache. Dementsprechend groß war die Erwartungshaltung an die Mannschaft und die Frankfurter Trainerin, die nun ohne Anspannung in die nächsten Spiele gehen und am 15. Juni bei der Veröffentlichung der nächsten Weltrangliste ihre Erfolge ablesen kann.

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2 Kommentare »

  • Manfred Mahner sagt:

    1. Bahrasin ist kein Scheichtum sondern ein Koenigreich,
    2. Die Frau eines Scheichs (Shaik) ist keine Scheichinh, sondern eine Shaika,
    dann habe ich aufgehoert zu lesen.
    Bitte mehr Bildung.
    Das schadet der Arbeit von M. Staab mehr als es hilft.

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  • Markus Juchem sagt:

    Sehr geehrter Herr Mahner,

    vielen Dank für Ihren Hinweis zur Staatsform Bahrains, mit dem Sie zur Verbesserung von Womensoccer.de beigetragen haben.

    Sie werden allerdings weder das Wort Scheichin (ohne h), noch das Wort Shaika bzw. korrekterweise Sheikha im Duden finden.

    Erlauben Sie mir eine Bemerkung zum Schluss: Wir betreiben dieses private Blog in unserer Freizeit mit hohem zeitlichen und teilweise auch finanziellem Aufwand und bieten es allen Frauenfußball-Interessierten kostenlos an.

    Ein wenig mehr Respekt wäre wünschenswert.

    Markus Juchem

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