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WM-Quali: Endspiel zwischen Papua-Neuguinea und Neuseeland

Von am 12. April 2007 – 19.33 Uhr

Am Freitag, 13. April, kommt es in Lae auf Papua-Neuguinea zu einem Aufeinandertreffen der besonderen Art. Für die Gastgeber winkt nach den beiden Siegen gegen die Salomon-Inseln und Tonga eine einmalige Chance: Mit einem Erfolg gegen den haushohen Favoriten Neuseeland könnte sich das Team des brasilianischen Trainers Marcos Gusmao die WM-Teilnahme in China sichern. Hilft der Heimvorteil und die Hitze?

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Nach dem 6:1-Auftaktsieg gegen die Salomon-Inseln feierte Papua-Neuguinea am zweiten Spieltag einen knappen 1:0-Sieg gegen Tonga. Die Neuseeländerinnen hielten sich nach dem 6:1-Sieg gegen Tonga beim 8:0 gegen die Salomon-Inseln schadlos. Für das favorisierte Team von Trainer John Herdman reicht also im abschließenden Spiel ein Unentschieden, um die WM-Teilnahme zu sichern.

Doch der Gegner wird in diesem Finale alles in die Waagschale werfen, um den Neuseeländerinnen einen Strich durch die Rechnung zu machen. Schon bei seinem Amtsantritt vor etwas mehr als einem Jahr sagte Gusmao: „Ich will Papua-Neuguinea in Ozeanien stark machen. Ich werde einen brasilianischen Stil lehren, der auf Technik und Taktik fußt.“

Gusmao, der auch als technischer Direktor im Verband tätig ist, war vor seinem Engagement auf Papua-Neuguinea unter anderem als Trainer in Brasilien, China, Schweden und verschiedenen arabischen Ländern tätig.

Die Hitze machte den Neuseeländerinnen trotz der klaren Siege in den bisherigen beiden Partien mächtig zu schaffen. Ersatzspielerin Emily McColl brach in der zweiten Halbzeit des Spiels gegen die Salomon-Inseln sogar mit einem Hitzschlag zusammen.

Kann Papua-Neuguinea von den schwierigen Bedingungen profitieren und mit dem Selbstbewusstsein der zwei Erfolge die große Überraschung schaffen?

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.