Stimmen zum Länderspiel

Von am 12. April 2007 – 21.22 Uhr 1 Kommentar

Markus Juchem war für womensoccer.de in Wattenscheid vor Ort und hat nach dem 5:1 gegen die Niederlande noch einige Stimmen gesammelt:

Bundestrainerin Silvia Neid: “ Es ist wichtig, dass wir aus unserem Tief herausgekommen sind. Die Mannschaft hat meine Vorgaben super umgesetzt. Annike Krahn, Ariane Hingst und Kerstin Stegemann hatten in der Anfangsphase einige Probleme, vor allem bei hohen Bällen. Aber insgesamt war es ein großer Schritt nach vorne. Ideen, Kreativität, Spielwitz – was beim Algarve Cup gefehlt hat, war heute da. Besonders hat mir gefallen, dass wir auch nach dem 3:1 noch weiter nach vorne gespielt haben. Die Atmosphäre war wirklich toll. Es hat mich gefreut, dass wir auch nach dem Rückstand laustark angefeuert wurden.“

Vera Pauw (Trainerin Niederlande): „Meine Spielerinnen müssen lernen, dass Qualifikationsspiele eine andere Dimension haben als Freundschaftsspiele. Wir sind ein Team in Entwicklung, ich glaube, neun Spielerinnen aus der Startelf waren unter 21. Da werden meine Spielerinnen viel aus dem Spiel lernen können. Sie müssen vor allem lernen, mit Druck umzugehen. Und sie müssen lernen, den Kampf anzugehen. Auch wenn man fair spielen will, muss man über 90 Minuten in die Zweikämpfe gehen. Aber dass wir in dieser Gruppe nur um Platz zwei spielen, war von Beginn an klar. Mit etwas Glück hätten wir vielleicht das 2:0 nachlegen können, dann wäre das Spiel möglicherweise anders gelaufen. Aber von einem ‚wenn‘ kann man sich bekanntlich nichts kaufen.“

Anzeige

Kerstin Garefrekes: „Dieser Start in die Qualifikation war sehr wichtig. Dadurch können wir selbstbewusster in die nächsten Spiele gehen.“

Renate Lingor: „Nach dem schlechten Start war es wichtig, dass wir an uns geglaubt haben. In der ersten Halbzeit sind wir nicht ins Spiel gekommen und waren sehr unzufrieden. Silvia Neid hat uns dann in der Pause gesagt, was wir alles falsch gemacht haben: Wir standen zu weit weg vom Gegner, haben hinten schlecht gestanden und mussten im Mittelfeld mehr Bälle gewinnen. In der zweiten Halbzeit konnten wir das umsetzen. Wir hatten auch bereits viel besser trainiert als in Portugal. In den letzten drei Tagen hatten wir sehr viel Spaß und wussten, dass wir Fußball spielen können. Das ist jetzt ein neuer Wettbewerb, den Algarve Cup sollten wir jetzt vergessen können. Ich selbst bin bei etwa 60-70% meiner Leistungsstärke, denke ich. Manchmal muss ich mir noch ein paar Ruhepausen gönnen. Da ist noch Luft nach oben.“

Birgit Prinz: „Am Anfang haben wir uns sehr schwer getan, obwohl wir dachten, wir hätten das überstanden. Aber die Verunsicherung hat man doch noch gemerkt. Wir hatten gut trainiert, zu Beginn aber einfach nicht getroffen. Der Ausgleich war dann natürlich sehr wichtig. Danach lief es besser und in der 2. Halbzeit haben wir dann auch mal wieder Fußball gespielt.“

Lira Bajramaj: „Ich persönliche habe heute ein bisschen Probleme gehabt. Bei meinem Fernschuss in der 38. Minute war ich zu unkonzentriert.“

Tags: , , , , ,

1 Kommentar »

  • schmidt sagt:

    Eine Fan-Meinung zum Länderspiel gegen Wales und der fragwürdigen Entscheidung unserer DFB-Trainerin vom 8. Mai 2007.
    Grings ist für Neid derzeit keine große Nummer (FFNews.de vom 28.3. 07) und das gilt auch noch heute.
    Auffallend: Für Duisburgs Stürmerin Inka Grings, die noch immer hofft, ein Ticket für die Weltmeisterschaft lösen zu können, ist weiterhin keine Nummer reserviert.

    => FFNews.de

    Alles muß revidiert werden, aktualisiert werden und neu durchdacht werden.
    Alle Befürchtungen, Ängste, Vermutungen und alles was zu lesen war in den letzten Monaten, hat Inka selbst geradegerückt.
    Inka und Fatmire Top- Spielerinnen mit höchstem Anspruch für den von beiden gezeigten absoluten Fairplay und Fairness auf dem grünen Rasen/ am 6. Mai 2007 wird die Schiedsrichterin überzeugt nicht einer Gegenspielerin die „Rote“ Karte für ein Foul zu zeigen.
    Inka zur Zeit in Superform und profihafter, sympathischer und geduldiger Manier auf den Ruf hoffend wieder ins Nationalteam berufen zu werden und auf den Zug zur WM nach China noch aufspringen zu dürfen.
    Inka ,
    – unsere legendäre Löwinnenqueen,
    – die Top- Goalgetterin mit 22 Toren erfolgreich auf Rang 1 des Ladies-Fußballs in der Bundesliga, – die starke Teamplayerin,
    – die ausgezeichnete Antreiberin,
    – etc.,
    die Ziele vom FCR 01 Duisburg mit ihren eigenen Zielen verknüpfen kann, will weiterhin noch Großes anstreben, leisten und erreichen.
    Wir wünschen Ihr, daß sie es schafft.

    Laß Dich nicht entmutigen, auch wenn DFB-Trainerin Silvia Neid heute
    Isabell Bachor für Petra Wimbersky nachnominiert hat für das EM-Qualifikationsspiel gegen Wales am Donnerstag, 10. Mai, (17.20 Uhr, live in der ARD)
    und Dich noch übersehen oder für Duisburg nur schonen will?
    _________________
    Wann ist unser „Ladies-National-Coach“ Silvia Neid von unseren beiden Löwinnen Inka und Simon überzeugt, stellt sie auf und sagt: „Ich nehme auch die beiden Goalgetterinnen mit zur WM nach China?“ Wir Fans wollen doch Tore sehen oder….?

    (0)