Drei deutsche Schiedsrichterinnen in WM-Vorauswahl

Von am 3. April 2007 – 15.59 Uhr 1 Kommentar

Der Fußball-Weltverband FIFA hat heute die Namen von 51 Schiedsrichterinnen bekannt gegeben, die in der engeren Auswahl für einen Einsatz bei der Weltmeisterschaft in China stehen. Unter ihnen finden sich auch drei Deutsche, eine Schiedsrichterin und zwei Assistentinnen.

Christine Beck (Magstadt) wurde als einzige deutsche Hauptschiedsrichterin die Ehre zuteil, in die 51 Schiedsrichterinnen umfassenden Auswahl aufgenommen zu werden. Die 33-Jährige ist seit 1999 Bundesliga-Schiedsrichterin und seit 2004 FIFA-Schiedsrichterin.

Zuletzt leitete sie das erste der beiden WM-Playoff-Spiele zwischen Japan und Mexiko (2:0) in Tokio, zuvor war sie unter anderem bei der U-20-Weltmeisterschaft 2006 in Russland im Einsatz.

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Neben Beck stehen zwei weitere Deutsche auf der Liste der Schiedsrichter-Assistentinnen: Miriam Dräger (Bad Sobernheim) und Inka Müller (Stendal). Dieses Trio hatte bereits im Januar an einem Schiedsrichter-Lehrgang der FIFA auf Gran Canaria teilgenommen.

Grundlage der Liste sind die seit 2005 bei den vergangenen drei Austragungen des Algarve-Cups, bei der FIFA U-20-Frauenfussball-Weltmeisterschaft 2006 sowie beim Seminar im Januar 2007 auf Gran Canaria beobachteten Leistungen.

Vom 7. bis zum 11. Mai kommen die 51 Schiedsrichterinnen zu einem weiteren Lehrgang in Zürich zusammen, wo sie bei abschließenden Tests etwa in den Bereichen Fitness und Taktik beweisen müssen, dass sie das erforderliche WM-Niveau haben. Ende Mai wird dann die Liste der 42 Schiedsrichterinnen bekannt gegeben, die zur WM nach China reisen.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

1 Kommentar »

  • Helmut Korf sagt:

    Hallo,

    hatte das Glück am Frauen-EM Finalspiel 2013
    in Schweden/Solana mit Freunden, im Stadion,
    teilzunehmen.
    Habe jetzt erst die Zeit um Berichte zum Finalspiel
    und Kommentare zu den Akteuren zu lesen.
    Habe nichts dazu gefunden ob die nicht unparteiische
    Schiedrichterin Cristina Dorcioman (ROU)wegen
    Falschentscheidungen und Bevorteilung/Parteinahme
    aus dem Fussballverband ob europäisch oder international
    deswegen gerügt und wegen der offensichtlichen
    Vorkommnisse aus dem Verband ausgeschlossen wurde.
    Entweder war Frau Cristina Dorcioman (ROU)nicht auf dem neuesten Schulungsstand- Kenntnissstand oder sie hat
    vorsätzlich gehandelt und dem Schiedsricherverband keine
    Ehre gemacht.
    Bitte um Info ob es da etwas gibt und wie ggf. die Bestrafung
    wegen parteiischen Verhalten ausgefallen ist.
    So etwas gehört nicht zum Sport.
    Dort maßt sich Jemand an Gott zu spielen.
    MfG
    H.Korf

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