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Sundhage folgt Domanski-Lyfors

Von am 30. März 2007 – 16.16 Uhr 3 Kommentare

Im internationalen Fußball ist es ja inzwischen oftmals gang und gäbe, dass Trainer ihren ganzen Betreuerstab um sich scharen, wenn sie im Ausland eine neue Aufgabe annehmen. Und auch der Frauenfußball macht da offensichtlich keine Ausnahme. So will Chinas neue Trainerin Marika Domanski-Lyfors nichts unversucht lassen und hat sich gleich eine hochkarätige und namhafte Assistenztrainerin an Bord geholt: Pia Sundhage.

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Die ehemalige 146-fache schwedische Nationalspielerin und heutige Trainerin des Vereins KIF Örebrö will mit Domanski-Lyfors zusammen die chinesische Frauenfußball-Nationalmannschaft wieder flott machen. Sundhage sammelte erste Erfahrung auf der Trainerbank in der früheren U.S.-Profiliga WUSA, wo sie mit großem Erfolg die Boston Breakers betreute und dort unter anderem Trainerin von Maren Meinert war.

Örebro steht hingegen knapp zwei Wochen vor Saisonstart plötzlich ohne Trainerin da. Örebrös Vereinschef Gunnar Göransson meint: „Pia ist nicht zu ersetzen, aber wir sind froh, dass sie so lange bei uns war und so viel für uns geleistet hat. Wir wünschen Ihr bei Ihrer neuen Aufgabe viel Glück.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

3 Kommentare »

  • Renate sagt:

    Ein kompetenteres Trainerduo hätte China kaum bekommen können. Aber auch die Beiden können keine Wunderdinge bewirken. Vielleicht reicht es noch, dass China nicht in der Vorrunde rausfliegt. Mehr wäre für mich eine Überraschung.

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  • Rainer48 sagt:

    Denke auch, viel besser hätten es die Chinesinnen nicht treffen können. Und die beiden müssen es halt schaffen, Ruhe reinzubringen. Das ist erst mal das Wichtigste… Und gute Kohle gibt es für beide sicher auch. Aber wenn die WM mies läuft sind die beiden auch schnell wieder weg.

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  • Die Situation ist schon schwierig. Die Chinesen sind wegen der Heim-WM zum schnellen Erfolg verdammt, müssen gleichzeitig aber auch schon Olympia im kommenden Jahr im Auge haben. Läuft die WM enttäuschend, ist es wohl eher unwahrscheinlich, dass die beiden Schwedinnen auch noch die Vorbereitung für Peking übernehmen. Dann aber wieder aufs Neue kompetente TrainerInnen zu finden, die diese Aufgabe übernehmen, dürfte weder leicht noch billig sein. Ziemlich vertrackt.

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