“Mir ist nicht bange für die EM-Qualifikation”

Von am 14. März 2007 – 15.13 Uhr

Renate Lingor, Celia Okoyino da MbabiIm Anschluss an die 0:1-Niederlage gegen Italien äußerten sich Nationaltrainerin Silvia Neid und Spielführerin Birgit Prinz gegenüber der Presse zum enttäuschenden Abschneiden beim Algarve Cup und die Auswirkungen auf EM-Qualifikation sowie WM-Vorbereitung:

Silvia Neid: „Italien war der erwartet starke Gegner. Es ist alles nicht so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt hatten. Trotzdem schauen wir positiv in die Zukunft. Die Niederlage heute sehe ich nicht so eng, weil wir für uns schon beschlossen hatten, den Algarve Cup abzuhaken und nach vorne zu schauen. Wir haben hier in Portugal gesehen, dass wir spielerisch noch nicht da sind, wo wir sein wollten. Da müssen die Spielerinnen jetzt durch. Da sie alle sehr deprimiert sind, bringt es aber nichts, da jetzt draufzuhauen. Positiv an diesem Turnier war eigentlich nur, dass wir jetzt wissen, woran wir noch arbeiten müssen.“

Neid zum EM-Qualifikationsspiel gegen die Niederlande am 12. April in Wattenscheid: „Da ist mir nicht bange. Bis dahin stehen noch einige Bundesligaspieltage und die Pokal-Halbfinalspiele an. Da werden meine Spielerinnen in den Vereinen wieder die nötige Spannung aufbauen.“

Birgit Prinz: „Das war heute der grandiose Abschluss eine grandiosen Turniers. Wir haben hier eine Menge lernen können, aber es ist natürlich nicht befriedigend, als Achter nach Hause zu fahren. Das Turnier war eh schon verpatzt, da hätte das heutige Spiel auch nichts mehr ändern können. Wir sollten aber nicht alles schlecht sehen. Die Ansätze sind da, nur bei der Umsetzung passt es nicht. Wir machen zu viele Fehlpässe und müssen dadurch enorm viel laufen.“

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