China für Weltmeisterschaft gerüstet

Von am 2. Februar 2007 – 17.48 Uhr 1 Kommentar

Rund sieben Monate vor Beginn der Frauenfußball-Weltmeisterschaft in China werden den Organisatoren gute Noten ausgestellt. „Aus eigener Anschauung kann ich bestätigen, dass sich die für die fünfte Austragung der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft vorgesehenen Stadien in einem ausgezeichneten Zustand befinden“, betonte Worawi Makudi, der Vorsitzende der Kommission für Frauenfußball und die FIFA Frauen-WM heute nach einer Sitzung in Zürich.

Zuvor hatte eine Delegation des lokalen Organisationskomitees (LOC), angeführt von Lily Xue, der neuen geschäftsführenden LOC-Generalsekretärin und Vizepräsidentin des chinesischen Fußballverbands, einen detaillierten und ausführlichen Bericht zum Stand der Vorbereitungen vorgelegt, der überaus positiv aufgenommen wurde.

Vor der Endrunde im September werden erstmals bei einer FIFA Frauen-Weltmeisterschaft überhaupt Dopingkontrollen durchgeführt. Darüber hinaus wird in Verbindung mit der Weltmeisterschaft am 28./29. September 2007 in Schanghai zudem das vierte FIFA-Symposium für Frauenfußball durchgeführt, das dem Fortschritt des Frauenfußballs in den FIFA-Mitgliedsverbänden gewidmet ist und mehrere Hundert Teilnehmer versammeln wird.

Die Kommission sprach sich außerdem für ein Projekt aus, das die FIFA-Juniorinnenturniere im Sinne der Nachhaltigkeit als Triebfeder für die Förderung des Frauenfußballs in den einzelnen Austragungsländern nutzen will. Die nächste FIFA U-20-Frauen-Weltmeisterschaft findet 2008 in Chile statt. Im gleichen Jahr feiert in Neuseeland zudem die FIFA U-17-Frauen-Weltmeisterschaft Premiere.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

1 Kommentar »

  • Markus Juchem sagt:

    Schön zu hören, dass das chinesische Organisationskomitee im Plan liegt. 🙂

    Kurze Ergänzung des Autors: Interessante Neuerung, dass es auch im Vorfeld der WM bereits Dopingtests geben wird. Das gab es bei der WM 2003 noch nicht. Damals wurden während des Turniers pro Spiel jeweils zwei Spielerinnen getestet, also insgesamt 128 Proben genommen.

    Die Tests wurden auf allle verbotenen Substanzen untersucht, insbesondere auch auf EPO. Alle Tests waren damals negativ.

    Die Einführung von Dopingproben bereits vor dem Turnier ist wohl ein weiterer Teil der langfristigen Strategie im Kampf gegen Doping.

    Was haltet Ihr davon, dass bereits vor dem Turnier Dopingkontrollen durchgeführt werden?

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