Presseschau Vier-Nationen-Turnier (1)

Von am 27. Januar 2007 – 20.03 Uhr

Das Vier-Nationen-Turnier ist derzeit in aller Munde, deswegen ist es auch Schwerpunkt unserer ersten Presseschau.

Deutschland – USA 0:0

US-Trainer Greg Ryan hebt auf ussoccer.com insbesondere auf das junge Alter vieler seiner Spielerinnen ab, wenn er moniert, dass an der Struktur im Spiel und an der Abstimmung untereinander gearbeitet werden muss. Die Leistung müsse über 90 Minuten noch konstanter werden. Dies sei aber ein normaler Prozess. „Da müssen alle durch und es macht uns glücklich, sie auf diesem Weg begleiten zu können.“

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Dass die Begegnung in der zweiten Halbzeit zu Gunsten der deutschen Mannschaft kippte, da sind sich ussoccer.com und der DFB einig. „Nach dem Wechsel verstärkte die Mannschaft von DFB-Trainerin Silvia Neid die Offensive und bestimmte die Partie nun deutlich“, heißt es in der DFB-Mitteilung. Dies untermauern die Zahlen, die ussoccer.com dem Leser anbietet. Demnach haben beide Teams acht Torschussversuche abgegeben, die Deutschen sechs davon in der zweiten Hälfte. Dass in der zweiten Halbzeit aber auch ingesamt mehr Schüsse gezählt wurden, nämlich 10 von 16, spricht dafür, dass beide Mannschaften in ungewohnter Zusammenstellung erst auf Touren kommen mussten.

China – England 2:0

Einen deutlichen Sieger hatte die Begegnung China – England. Im Spielbericht des englischen Verbandes heißt es denn auch selbstkritisch, dass den „Three Lions“ in der Anfangsphase nicht einmal die einfachsten Spielzüge gelangen:
„At that point England were finding it hard to build even a small passage of play but then Kelly Smith and Karen Carney began to get more on the ball.“

Shanghai Daily spricht denn verständlicherweise auch von einem „überzeugenden Sieg“:

Blick auf morgen – Kreuzbandriss bei Rottenberg befürchtet

Mit Sorgenfalten schaut die deutsche Mannschaft auf die morgige Partie gegen China. Nicht nur, dass die Chinesinnen sich in beachtlicher Frühform präsentierten, nein, Torfrau Silke Rottenberg wird auf jeden Fall fehlen. Sie zog sich im Training eine Knieverletzung zu, die Mannschaftsarzt Dr. Bernd Lasarzewski in einer ersten Einschätzung als Kreuzbandriss diagnostizierte. Was das bedeuten würde, haben schon so einige vor ihr erfahren müssen. Etwa sechs Monate Pause, und das inmitten der WM-Vorbereitung.

Da eine Nachnominierung von Uschi Holl (1. FFC Frankfurt) wegen eines fehlenden Visums scheiterte, lastet zwischen den Pfosten morgen alle Verantwortung auf der Wolfsburgerin Stephanie Ullrich. Im zweiten Spiel des Tages um 9 Uhr (MEZ) tritt England gegen die USA an.

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